Reise blog von Travellerspoint

Te Anau

all seasons in one day 17 °C

Von Wanaka gings nach einem kurzen Zwischenstopp in der herbstlichsten Stadt die wir bis jetzt gesehen haben (Arrowtown) nach Te Anau, der Stätte der Glühwürmchen.
Wenn man in Neuseeland von Glow Worms spricht, meint man damit wirklich Worms=Würmchen und nicht unsere kleinen fliegenden Glühwürmchen, so wie wir sie kennen.
Also zu Te Anau....
Angekommen sind wir am späten Nachmittag, danach gings dann gleich zu Fuß ins I-Site, dem Infozentrum für Touristen um uns bezüglich der Glühwürmchenhöhlen zu informieren und dann wieder ins Hostel um Abendessen zu kochen. Achja, wir nächtigten bei der Rosie ;-)
Unser Hostel hieß "Rosies Backpackers".
Also der erste Abend war schon mal höchst aufregend ;-)
Am nächsten Tag gabs dann wieder ein ausgiebiges Frühstück und eine 5h Wanderung im Wald rund um den Lake Te Anau. Merkwürdige Gestalten gabs dort zu sehen :-)
Tags darauf ging's dann gaaaaanz ruhig los. Ich glaube bei der Waltraud und mir machen sich langsam Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Wir lungerten nur bei "Rosie" herum, machten Internetgeschichten (Bilder uploaden, Routen planen etc), kochten unser Abendessen vor und dann ging's zu den Glühwürmchen. Wir fuhren mit einem Schiff über den Lake Te Anau in beeindruckende, durch Wasser ausgeschwemmte Höhlen und danach machten wir mit einem Miniboot (12 Personen) eine Fahrt in vollständiger Dunkelheit zu den Glühwürmchen.
Man selbst, auf einem kleinen Boot im Stockdunkeln, kein Mensch spricht ein Wort und dann sieht man auf einmal über sich einen Sternenhimmel. So schön!
Davon gibt's leider keine Bilder da das Fotografieren verboten war, da die kleinen Würmchen sonst vor Schreck aufhören zu leuchten.
Hab's mir halt als Erinnerung in die "Netzhaut eingebrannt" wie der Herbert es mir einmal so lieb geraten hat ;-)
Müßt's dann selber herkommen, falls ihr es sehen wollt!
Achja, beinahe hätte ich es vergessen!!! Es gab am ersten Tag doch noch eine Aufregung: Waltraud bekam einen Strafzettel weil sie zu schnell gefahren ist! Waltraud fährt laut Tacho 120 statt 100... Uns kommt die Polizei entgegen und auf einmal gibt's Blaulicht! Wir wussten garnicht ob es uns gegolten hat und fuhren normal weiter. Ja und als der Polizeiwaagen uns dann hinterherfuhr blieben wir doch stehen :-) Wir waren laut dem Herrn Polizisten mit 114kmh unterwegs  und daher zu schnell und er möchte Führerschein und Mietvertrag des Autos... Führerschein hatten wir ja schnell gefunden aber der Mietvertrag war nicht zu finden. Als dann der Herr schon etwas komisch schaute , fand ich ihn dann doch und er schrieb alles auf und wir (Waltraud) bekamen den Strafzettel. Waltraud meinte, sie ramt sich den ein :-)
Wer kann auch wissen das die Polizei in Neuseeland während der Fahrt (entgegengesetzte Richtung!) die Geschwindigkeit messen kann!
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Eingestellt von kathrink81 23.04.2011 01:51 Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Punakaiki

sunny

Am Sonntag fuhren wir vom Golden Beach zu den Pancake Rocks, nach Punakaiki.
Zuerst dachten wir dass wir nur eine Nacht dort bleiben und uns in der Früh schnell die Rocks ansehen und dann gleich weiterfahren aber nach kurzer Überlegung beschlossen wir eine zweite Nacht anzuhängen. Denn sonst wäre der Urlaub anstrengend geworden und das wollen wir ja nicht ;-)
Also am Vormittag sahen wir uns die Pancake Rocks und Blow Holes an, danach gabs ein gemütliches Kaffeetschi und einen Brownie und danach dann eine Tropfsteinhöhle, eine kurze Wanderung in eine Grotte und einen beeindruckenden Sonnenuntergang.
Also ganz viel erlebt aber nichts Dummes zu erzählen ;-)
Tags darauf fuhren wir dann weiter nach Wanaka, das war aber nur eine Schlafstätte und daher wird's darüber nichts zu erzählen geben :-)
P1000625.jpgP1000627.jpgP1000622.jpgP1000595.jpgIMG_3806.jpgIMG_3792.jpgPancake Rocks 3 (Punakaiki)

Pancake Rocks 3 (Punakaiki)

In der Hoehle 2 (Punakaiki)

In der Hoehle 2 (Punakaiki)

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Eingestellt von kathrink81 22.04.2011 04:04 Archiviert in Neuseeland Kommentare (1)

Golden Beach

rain

Die Überfahrt von Wellington nach Picton war toll. Ja, man ist einfach nur auf einer Fähre, aber die Aussicht ist spektakulär. Man sieht die Fjorde der Südinsel und wir hatten dazu noch den Sonnenuntergang. Einfach schön!
Als wir dann in Picton angekommen waren (es war ca 1830) machten wir uns auf die Suche nach unserem "pinken" Yaris. Natürlich war's schon stockdunkel aber zum Glück war es der einzige Yaris am Parkplatz.... und der war aber nicht pink! Er war rosa metallic... Aber das rosa erkennt man erst beim genaueren Hinsehen. Dabei hatten sich Waltraud und ich schon so auf einen pinken Yaris gefreut! Aber nein leider ;-)
Wir hatten noch eine, laut unseren "Berechnungen", ca 240km Strecke vor uns, also mussten wir uns sputen. Ab ins Auto und ab auf die linke Spur Richtung Nelson. Man geht bei jedem Mal einsteigen auf die falsche Autoseite, man greift mit der rechten Hand auf einen Schalthebel der nicht da ist, man betätigt die Scheibenwaschanlage statt dem Blinker.... alles sehr interessant aber zu bewältigen.
In Nelson machten wir dann einen kurzen Zwischenstop um einzukaufen und im Hostel anzurufen, da wir unserem Zeitplan um ein paar Stunden hinterherhinkten und teilten mit dass wir später kommen würden.
Dann ging's weiter Richtung Golden Bay.
Nach einer ewig erscheinenden Fahrt kamen wir mitten in der Nacht in Takaka (Golden Beach) an aber leider noch nicht beim Hostel, denn das liegt außerhalb von Takaka. Also da sitzen die Traude und die Karli im Auto und gurken mitten in der Nacht in der Pampa herum, keine Menschenseele rund um uns herum und suchen nach ihrem Hostel, ihrem Hidden Paradise nach ca 200km Serpentinen.
Knapp vorm Verzweifeln (es ist nun 0015) finden wir auf der Bundesstraße ein kleines handgearbeitetes Schild mit  der Aufschrift Shambala... Endlich! Unser Hostel! Ab auf die Schotterstraße und rein in den Dschungel. Es ist stockdunkel, nirgends auch nur ein Lichtschein, doch nach zwei Kilometern dann ein Parkplatz... also es standen auf der grünen Wiese die sich vor uns auftat ein paar Autos. Und ein da war sogar ein Haus! Traude und ich steigen aus dem Auto aus und gehen rein ins Haus. Nach kurzem wird uns klar dass das nicht unsere Nachtstätte wird und wir gehen noch einmal aus dem Haus hinaus (der Besitzer sagte mir am Telefon das er in unserem Zimmer das Licht brennen lässt und das Zimmer extra in einem Trakt ist) und machen uns auf die Suche danach.
Nach weiteren 10min in der Dunkelheit (zum Glück hatte ich eine Taschenlampe dabei) hatten wir folgendes entdeckt: Unser Zimmer mit keinem Schloss an der Tür und direkt neben dem Wald, eine Dusche mitten im Wald und ein Plumpsklo auch mitten im Wald (Gehweg vom Zimmer ca 3min). SCHOCK!!!
Es ist nun 0100 wir teilen uns das Klo mit fliegenden und kriechenden Insekten, putzen uns die Zähne in der Abwasch der Küche, sind hundemüde und wollen nur mehr schlafen.
Gesagt, getan >> schlafen.
Next Day: Es regnet. Waltraud und ich bleiben liegen und schlafen uns aus.
Danach gibt's ein großes Frühstück um die vergangene Nacht zu verarbeiten, eine heiße Dusche in der Hütte im Wald (durch den Regen geht man hin) und die erste Begegnung mit dem Besitzer John: ein Mittvierziger, sehr ruhig und anscheinend ein Aussteiger... Irgendwie, ein bisschen "komisch" aber was soll's, er kassiert das Geld und ist wieder verschwunden im Dschungel.
Am Nachmittag hörte dann der Regen auf und wir gingen durch über das Anwesen an den Strand (inklusive Seelöwe im Wasser!).
Das Anwesen: Ein Haus abseits im Wald mit vier Zimmern und einer Küche, Solarzellendusche, Plumpsklos, Medidationshaus, noch ein Haus mit mehreren Zimmern, Küche, Wohzimmer mit Kamin und ein riesiger Garten direkt am Strand mit Buddhastatue und Teehaus!! Wirklich ein Hidden Paradise!
Nach dem Strand geht's dann nach Takaka auf einen Kaffee und da merken wir wo wir gelandet sind: in Aussteigertown!
Lauter Dreadlocks und Glockenhosen!
Wir rauschen bei einem Kaffeehaus ein wo ich den besten Brownie der Welt esse gehen nachher noch kurz ins Internet und dann geht's wieder ins Hidden Paradise zum Abendessen und Bier vorm Kamin im Nebenhaus.
Nächster Tag... Es schüttet aus Kübeln! Und das im sonnenreichsten Teil der Südinsel!!!
Wieder Frühstück und rein ins Regengewand, denn heute wollen wir uns nicht aufhalten lassen und an einen der Strände die so bekannt sind für ihre Schönheit.
Traude und Karli schmeißen sich in ihren rosa Yaris und fahren am Schotterweg bis... Bis zur Brücke kurz vor der Bundesstraße.... Denn die existiert nicht mehr. Sie ist ca zu 40cm unter Wasser und der Bach ist nun ein reißender Fluss.
Doch kein Strandbesuch!
Ein bisschen deprimiert trinke ich in unserer Küche mein erstes Bier um 1130 und die Traude ißt Keksi. Danach schlafe ich beim Lesen im Bett ein und die Traude auch. Als wir aufwachen ist der Regen weg und es scheint die Sonne! Das beste Wetter für einen Ausflug! Aber leider wird daraus nichts denn die Brücke existiert noch immer nicht, kein durchkommen für den kleinen Yaris.
Also gehen wir wieder am Strand spazieren.
Am Abend gibt es dann eine Yoga Stunde mit einem Rastafarie mit Zottelbart im Meditationshaus, der immer wieder unverständliche Dinge in seinen Bart murmelt und danach wieder Abendessen und Bier. Sehr lustig der Rastafarie... Man konnte nicht feststellen ob er 40 oder 60 ist da der Bart und die Zöpfe das halbe Gesicht verdeckten und die Haut so sonnengegerbt war das kein Fleckchen in Gesicht ohne Falten war. Also entweder der wohnt im Wald oder der Hostelbesitzer hat ihn mit seinem Geländewaagen (Auspuff oben) abgeholt.
Am nächsten Tag, unserem Abreisetag war dann schon in der Früh das Wetter wunderschön und wir verabschiedeten uns von den Spinnen und dem Hidden Paradise und fuhren noch auf einen bekannten Strand und waren dann am Weg nach Punakaiki.
Das Hostel ist wirklich mitten im Paradies aber es hat auch starken Survival Charakter mit der Lage und den Sanitäreinrichtungen! ;-)

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Eingestellt von kathrink81 21.04.2011 19:38 Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Budget accommodation in Neuseeland

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Wellington

Raus aus der Plateau Lodge im Tongariro National Park und rein in den Bus nach Wellington. Nach ca 6 Stunden Schaukelfahrt, der Fahrer fuhr wie ein Henker, kommen wir in Wellington an. Es ist verdammt windig!
Ein paar Minuten später checken wir dann in unserem Hostel ein und gehen aufs Zimmer... Ich sag nur ekelhaft!
Das Fenster ist offen und uns strömt Mc Donalds Abluft um die Nase, der Teppichboden ist dreckig und alle Oberflächen auch! Man will nichts abstellen oder wo drauflegen. Achja und die Leintücher schauen so aus als ob sie schon benutzt worden wären. Aber irgendwie hatten wir schon damit gerechnet, denn alle Backpackers haben uns mitgeteilt dass die Hostels in Welli ekelhaft sind.
Dieser Abend wurde dann mit einem Bierchen beendet damit man besser schlafen kann ;-)
Und was soll ich sagen, wir nahmen dort tags darauf sogar eine Dusche! Langsam härten wir einfach ab.
In der Früh aßen wir das erste Mal nicht in der hauseigenen Küche Frühstück sondern außerhalb. Duschen ja, essen nein.
Danach schlenderten wir dann noch durch die weiterhin windige Innenstadt und auf ging's zur Fähre auf die Südinsel (in den Hafen Picton).
Achja, zwischendurch gabs dann noch ein kurzes Intermezzo mit unserer Autoverleihfirma (wir entschlossen uns kurzfristig zu einem Mietwagen für die Südinsel), die meinten dass wir nach ihren Öffnungszeiten in Picton ankommen und deshalb das Auto einfach am Parkplatz gestellt bekommen. Sie teilten uns mit das es ein pinker Toyota Vitz (Yaris) ist und die Schlüssel klemmen hinter dem Nummerschild.
Anscheinend ist das gängige Praxis, also falls jemand mal ein Auto braucht, fahrts am Flughafen oder Bahnhof... :-)

Eingestellt von kathrink81 21.04.2011 03:54 Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

Tongariro

semi-overcast

Am Sonntag kamen wir am späten Nachmittag im Tongariro National Park Village an. Es war das schönste Hostel in dem wir bis jetzt genächtigt hatten! Es war 1. fast leer, 2.hatte es eine riesige schöne Küche, 3. sauber wirkende Badezimmer 4. einen riesigen hellen Wohnzimmerbereich und 5. eine unglaubliche Aussicht!
Wir sahen direkt auf auf den Mount Tongariro und sonst gab es rund um uns herum auch nichts außer Bäume, Palmen und Wiesen...quasi, mitten in der Pampa.
Organisiert wie die Traude und ich sind, haben wir gleich beim einchecken nachgefragt wie es denn so mit dem Wetter fürs Tongario Crossing aussieht und ob wir Montag oder Dienstag unseren Wandertag machen sollten. Die nette Besitzerin des Hostels erklärte uns das für Montag Nebel und Wind angesagt wäre und für Dienstag auch.... Nach ein paar Überlegungssekunden meinte sie aber: Geht am Dienstag. Wir wussten zwar nicht ganz warum sie zu diesem Entschluss kam, aber sagten zu.
Der Montag war somit offiziell unser erster Faulenz-Tag. Wir standen erst um 10 auf machten uns eine deftiges Riesenfrühstück und aßen und tratschten und... schauten beim Fenster hinaus :-)
Am Nachmittag waren wir dann noch zwei Mal Kaffee trinken und am Abend bekamen wir ein bisschen Stress mit der weiteren Reiseplanung und Buchung. Ja, so kann es einem gehen wenn der Urlaubsstress zuschlägt ;-)
Am Dienstag gings dann um 0700 zum Parkplatz des Tongario Crossing und ab in die Berglandschaft.
Ich kann nur eines zum Crossing sagen: traumhaft.
Haben den Mount Tongariro, die Emerald Lakes und vieles mehr (vor allem Touristen) gesehen. Es war ein anstrengender aber auch sehr schöner 8. stündiger Wandertip.
Tags darauf gings dann nach Wellington.

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Eingestellt von kathrink81 18.04.2011 15:15 Archiviert in Neuseeland Kommentare (0)

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